Rehasport in Schwarzheide

Durchführung von Rehasport in Schwarzheide

Rehasport darf von jedem niedergelassenen Arzt verordnet werden. Die Verordnung (Muster 56) nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und ist somit budgetfrei für den Arzt.

Die Verordnung (Muster 56) muss vom Kostenträger i.d.R. von Ihrer ges. Krankenkasse genehmigt werden. Dazu reichen Sie die Verordnung bei Ihrer Krankenkasse zur Bewilligung ein und kommen anschließend mit dieser in eine unserer Trainingsstätten in Großräschen, Schwarzheide und Lauchhammer.

Welche Leistungen werden übernommen?

  • Gymnastik

Die Kostenträger übernehmen die Leistungen nach den Rahmenvereinbarungen über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011. Diese umfassen i.d.R. 50 Gymnastikstunden, die innerhalb von 18 Monaten absolviert werden müssen. Der Zeitraum wird bei Genehmigung der Verordnung von der Krankenkasse festgelegt.

Die Leistungen des VGR OSL e.V. in Schwarzheide sind von allen Kostenträgern (gesetzliche Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherungsträger, die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte und die Träger der Kriegsopferversorgung) anerkannt und die Kostenübernahme nach Bewilligung gesichert.

Was ist das Ziel von Rehasport?

Ziel des Rehabilitationssports ist es

  • Schmerzen zu lindern
  • Ausdauer und Muskelkraft zu stärken
  • mehr Mobilität im Alter erhalten
  • Koordination und Flexibilität zu verbessern
  • Körpergewicht zu reduzieren
  • das Selbstbewusstsein aufzubauen und
  • Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten

Dabei soll auch die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit gestärkt und zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden.

Bekommt man auch individuelle Leistungen?

Für die Nutzung von Zusatzleistungen außerhalb der Gymnastikstunden gibt es unteschiedliche Möglichkeiten. Der monatliche Beitrag richtet sich nach der gebuchten Leistung. Lassen Sie sich einfach unverbindlich Beraten!
Möchte der Rehasportler nach der Maßnahme den Rehasport auf eigene Kosten fortführen, so erhöht sich der Betrag entsprechend.

Gerade nach einer postoperativen Reha oder nach krankengymnastischen/ physiotherapeutischen Behandlungen stabilisiert der Rehasport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg. Er kann aber auch bei akuten Beschwerden verordnet werden.

Hier finden Sie eine Übersicht über Erkrankungen, die eine Teilnahme am Rehasport rechtfertigen.

Erkrankungen Orthopädie:

  • Wirbelsäulen-/Haltungsschäden
  • Gelenkschäden
  • Rückenschmerzen und Nackenschmerzen
  • Osteoporose
  • Morbus Bechterew
  • Skoliose
  • usw.

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